| phil-o-sophie.ch Philosophisches Online-Magazin |
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10.10.2004 |
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Philosophen
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Die Seite www.phil-o-sophie.ch ist die Neuauflage der Seite www.philo-sophie.ch, die vor rund zwei Jahren vom Netz genommen wurde. Der alte Name ist unterdessen vergeben, deshalb hat diese Seite einen neuen Namen erhalten. Das -o-, das der Phil-o-sophie durch zwei Gedankenstriche entrissen wurde, darf als Empfindungslaut interpretiert werden, der als Ausdruck des Staunens schon seit eh und je den Anfang der Philosophie und des Philosophierens markiert hat. Der Philosophie wird dieser Laut entrissen - durch zwei Gedankenstriche, weil das Staunen wie auch das Denken heute und schon immer bedroht sind und waren. Das Staunen wird oft allzu schnell vom Denken gebannt, das Denken vom Staunen oft auf gefährliche Weise suspendiert. Die Gedankenstriche markieren also die Differenz zwischen dem Akt des Denkens und dem Akt des Staunens, die Differenz, die der Ausdruck Philosophie immer bewahren muss: Nur sie bestimmt das Wesen der Philosophie. Die Seite www.phil-o-sophie.ch widmet sich einer ausgewählten Reihe von Philosophen. Sie möchte über diese informieren und deren Bedeutsamkeit für das heutige Geistesleben herausstreichen. |
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Aktuell Jacques Derrida stirbt am 09.10.2004 in Paris an den Folgen einer Krebserkrankung. |
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Zitat des Monats Nein, ich habe niemals leben-gelernt.
Ganz und gar nicht. Zu leben ler- nen, das müsste bedeu- ten, zu sterben
lernen, zu lernen, der absoluten Sterblichkeit (ohne Heil, weder
Aufersteh- ung noch Erlösung - we- der für sich selbst noch für
den anderen) Rech- nung zu tragen, um sie zu akzeptieren. Sei Pla- ton
lautet der philosophi- sche Imperativ: Philo- sophieren heisst sterben
lernen. |
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Buch des Monats Georg Groddeck Der Seelensucher. Ein psychoanalytischer Roman. Frankfurt/M. 1998. |
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| kk | ||
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