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Philosophen
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Platon "Das Staunen ist die Einstellung eines Mannes, der die Weisheit wahrhaft liebt, ja es gibt keinen anderen Anfang der Philosophie als diesen, und wer gesagt hat, Iris sei die Tochter der Thauma, scheit die Abstammung nicht schlecht getroffen zu haben." Platon, Theaitetos Aristoteles "Denn Staunen veranlasste zuerst wie noch heute die Menschen zum Philosophieren." "Wer aber fragt und staunt, hat das Gefühl der Unwissenheit. Darum ist der Freund der Mythen auch in gewisser Weise ein Philosoph. Denn Mythen sind voller Wunder. Um also der Unwissenheit zu entkommen, begannen sie zu philosophieren." Aristoteles, Metaphysik Kant "1) Was kann ich wissen?2) Was soll ich tun? 3) Was darf ich hoffen? 4) Was ist der Mensch? Die erste Frage beantwortet die Metaphysik, die zweite die Moral, die dritte die Religion, und die vierte die Anthropologie. Im Grunde könnte man aber alles dieses zur Anthropologie rechnen, weil sich die drei ersten Fragen auf das Subjekt der letzen Frage - den Menschen - beziehen." Kant, Kritik der reinen Vernunft Wittgenstein "Die Philosophie ist ein Kampf gegen die Verhexung unsres Verstandes durch die Mittel unserer Sprache." "Was ist dein Ziel in der Philosophie? - Der Fliege den Ausweg aus dem Fliegenglas zeigen." Wittgenstein, Philosophische Untersuchungen Deleuze "Im strengeren Sinne ist die Philosophie die Disziplin, die in der Erschaffung der Begriffe besteht." "Der Begriff ist Sache der Philosophie und nur ihre Sache." Deleuze, Was ist Philosophie? Derrida "Die Philosophie zu definieren, als Das-wunderbare- Übertreffen-sagen-wollen, heisst, zuzugeben - und die Philosophie ist vielleicht dieses gigantische Geständnis -, dass in dem historisch Gesagten, in dem die Philosophie ihre Ruhe findet und den Wahnsinn ausschliesst, sie sich selbst verrät (oder sich als Denken verrät), in eine Krise und ein Selbstvergessen eintritt, die in ihrer Bewegung eine wesentliche und notwendige Periode sind. Ich philosophiere nur im Schrecken, aber im eingestandenen Schrecken, wahnsinnig zu sein. Das Geständnis ist gleichzeitig in seiner Gegenwärtigkeit Enthüllung und Vergessen, Behüten und Herausstellen: Ökonomie." Derrida, Cogito und die Geschichte des Wahnsinns
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